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Pekamor-Biografisches
Pek Krattiger, Musiker und Kunstmaler
Der ehemalige Irrwisch-Gitarrist, der schon im Zürcher Hallenstadion, in der Basler St.-Jakobshalle, im Zürcher Volkshaus oder auch in der Luzerner Allmendhalle das Publikum begeistern durfte und auch schon die Dortmunder Westfalenhalle, den Münchner Sugar Shack, das Kölner Luxor, den früheren Onkel Pö in Hamburg und viele andere Bühnen zwischen Norddeutschland und Südfrankreich erfolgreich bespielt hat, versucht bei Pekamor den Geist heraufzubeschwören, der in Irrwisch vor den recht erfolgreichen 80er-Jahren wirkte, also bevor deren Musik auf Platten oder CD erschien. Sie nannten in den 70ern die selbst gewählte Schublade «Kammer-Rock». Wenn man allerdings eines der spärlichen Tondokumente von damals zu Ohren bekommt, ist man, ob der zwar komplexen Rhythmus- und Harmoniestrukturen, gespielt mit noch instrumentalhandwerklichen Unzulänglichkeiten, gepaart mit einer unbändig jugendlichen Energie, eher geneigt, den Begriff «Kammer-Punk» für diesen Sound anzuwenden.
1979: Car Trip - und andere Irrwisch-Fernsehauftritte auf MySpace
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Bei Pekamor steht nun die instrumentalhandwerkliche Unzulänglichkeit als Stilmittel nicht mehr zur Verfügung. Zu versiert werden die musikalischen Werkzeuge von den Musikern gehandhabt... aber der Geist von damals, der sitzt auf dem Lüftungspropeller im Proberaum und grinst hie aus verschachtelten Synkopen und da aus neun oder sieben Achteln hervor!
Groove ist ein wichtiger Bestandteil der Songs von Pekamor. Allerdings pulsiert dieser bei manchen Songs auch in ungeraden Rhythmen oder komplexen Harmonieabläufen. Nebst Herz (Gefühl) und Bauch (Rhythmus) ist eben auch der Kopf (musikalischer Geist*) das Ziel dieser Musik und lässt manche in Resignation versunkene Musikhörer in freudigem Schrecken aufhorchen.
Caro Kyas, Sängerin
Ein gewaltiges Organ erklingt, wenn Caro ihre Stimme erhebt. Gefühle werden in Klänge gefasst, in den Saal transportiert und bei Herz und Bauch des Zuhörers mit einer gefährlich langen Halbwertszeit vorübergehend eingelagert. Die Pekamor-Sängerin ist seit langem in der Baselbieter Rockszene ein Begriff und präsentiert jetzt auch schon über längere Zeit Pekamor als Frontfrau.
Andi Jörin, Drummer
Der leidenschaftliche Salsa-Drummer, der inzwischen mit der schweizerisch-kubanischen Band "Lymon y menta" in der Latino-Szene zu hohem Ansehen gelangt ist, verhilft Pekamor mit seinem Beitrag zu einer eigenständigen Note. Seine Affinität zu Art-Rock hat er letztens mit der Aufführung von "Tarkus" von Emerson, Lake & Palmer, gemeinsam mit seinen Brüdern Rolf und Henry bewiesen.
Rolf Jörin, Keyboarder
Genügend verrückt, sich den Part Emersons bei obig erwähnten Projekts aufzuhalsen, kommt für den scharfäugigen Beobachter der Anschluss Rolf Jörins an die verschworene Pekamor-Gemeinschaft deshalb nicht unerwartet. Mit seinem Stilgrenzen überschreitenden Handwerk, bezeugt durch seine Arbeit als Chorleiter, sein Wirken bei Just4Fun (Coverband) und anderen Projekten, bringt er nun auch in Pekamors Zauberküche seine Magie ein.
Claude Plattner, Tubist
Um sich von herkömmlichen Rockarrangements abzusetzen, setzt man am Besten einen Tubisten neben einen Salsa-Drummer, oder?
Jedenfalls passt Claude, der schon in Tschechien, Österreich, Holland, Deutschland, Finnland, Schweden, Kanada, Spanien, Australien und Japan auf der Konzertbühne mit seiner Tuba für Verzückung sorgte und in der überregionalen Blasmusikszene eine Kapazität darstellt, musikalisch wie chemiemässig nahtlos in das Pekamor-Gefüge. Die Eigenständigkeit des Pekamorsounds wird durch den rockenden Tubisten nochmals verstärkt.
Inzwischen wurde auch sein Alphorn, solo und als Bestandteil eines Funkgrooves, für pekamortauglich befunden....
Projekte
Die 2. CD ist in Arbeit.
Konzerte, Konzerte, Konzerte -
und dann noch die DVD mit dem authentischen Videomaterial der 1. CD-Produktion.
*Musikalischer Geist", eine Erkennungshilfe: Je grösser der Anteil in der Musik, umso mehr nervt diese beim Hausaufgabenmachen, Joggen, Snöben und Mountainbikefahren! Denn diese Musik ist eifersüchtig und liebt es nicht, wenn sie mit anderen Tätigkeiten geteilt wird. Hat gar nichts aber auch wirklich gar nichts mit den Textinhalten zu tun. Das englische Wort "Wits" ("s", nicht "z") passt fast noch besser wie das Wort "Geist".