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| Pek zeigt in seinem Atelier "Zwischenverpflegung im Zirkus 1" (Sand auf mitteldichter Faserplatte) für hochauflösendes Jpeg bitte Bild oben anklicken Poesie trifft schrägen HumorPek lädt zur Vernissage in Niederdorf/BL
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| Pek Krattiger, am 4. März 1957 in Waldenburg (BL) geboren, hin- und hergerissen, welchem seiner Talente nun der Vorrang zu gewähren sei, entschied sich während seiner Ausbildungszeit an der Kunstgewerbeschule Basel in den 70ern vorerst für die Musik, nachdem er dort Stef Bürgi, den Keyboarder und Sänger von Irrwisch, kennengelernt hatte. Mit dieser Band wurden in den 80ern einige Erfolge auf europäischem Boden gefeiert, nachdem man sich zum Zwecke von verkäuflichen Schallplatten (leider) dazu entschieden hatte, den kultigen "Kammer-Rock" aus den 70ern, der niemals auf Platte erschienen war, hinter sich zu lassen. In den 80ern gründete Pek Krattiger auch sein erstes Tonstudio. In Niederdorf/BL, inzwischen unter dem Namen Musictown, werden seit Jahren hochwertige Aufnahmen produziert. Mit Musikcomputern schon bestens vertraut, begann er sich Anfang der Neunzigerjahre auch mit Computergrafik auseinanderzusetzen. Auch als Karikaturist machte er sich im Verbreitungsgebiet des Oltner Tagblatts einen Namen. Ebenfalls Anfang der 90er-Jahre erwachte wieder der Drang zu zeichnen. Neben seinen Beschäftigungen als Musikproduzent, Studiomusiker, Layouter, Grafiker oder als Tontechniker bei Fernsehaufzeichnungen nationaler und internationaler Topacts der Rockmusik, trieb es ihn nächtelang, seine Pekamorphosen zu entwickeln. Es reizte ihn, anatomische Unmöglichkeiten glaubwürdig zu vermitteln. 1999 konnte er endlich von Frau und Freunden dazu überredet werden, diese Werke unter dem Haupttitel "Pekamorphosen" auszustellen. Inzwischen sind neben ein paar kleineren Ausstellungen bereits das Thema "Gemalte Musik" im 2001 und "Tango" im 2004 über die Bühne gegangen. Die Mal- und Zeichenmittel Bleistift, Tusche, Aquarell, Oel und Kohle sind inzwischen mit diversen naturfarbigen Sandsorten und pigmentiertem Mörtel ergänzt worden. Die Verwandlungsserien wie die Visualisierungen von Musik sind gegenwärtig den Umsetzungen von Bewegung gewichen. Nicht das Einfrieren eines Moments ist das primäre Ziel sondern die Vermittlung der Richtung von Kraft und Dynamik in diesem Moment. Dazu werden in der Vorbereitung eines Werkes schon auch mal Videos minutiös nach der inspirierenden ultimativen 25stel-Sekunde abgesucht. 2009 gibt es wieder eine Bilderausstellung von Pek, nachdem er sich längere Zeit musikalischen Projekten zugewendet hat. Am 6. November 2009 wird eine Vernissage in seinem Tonstudio und Grafikatelier eine Ausstellung unveröffentlichter Werke eröffnen, die seit der letzten Ausstellung, aber vor allem in neuester Zeit, entstanden sind. |
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